Stuttgart liegt im sonnenreichen Südwesten und hat in Baden-Württemberg eine PV-Pflicht für viele Neubauten und Dachsanierungen. Eine Solaranlage senkt die Stromrechnung dauerhaft – auch im hügeligen Talkessel.
Die PV-Pflicht in Baden-Württemberg
Baden-Württemberg verpflichtet seit 2022 zur Installation von Photovoltaik bei Neubauten und seit 2023 auch bei grundlegenden Dachsanierungen von Bestandsgebäuden. Für viele Stuttgarter Hausbesitzer ist Solar damit ohnehin Pflicht – und rechnet sich bei guter Planung.
Lohnt sich Solar im Talkessel?
Stuttgarts Kessellage und die vielen Hanglagen bedeuten unterschiedliche Verschattung und Ausrichtung. Trotzdem sind die Sonnenstunden im Großraum überdurchschnittlich. Entscheidend sind Dachneigung, Ausrichtung und Verschattung – eine fachkundige Auslegung holt auch auf nicht perfekten Dächern gute Erträge.
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Eigenverbrauch ist der Schlüssel
Am meisten bringt selbst genutzter Solarstrom: Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde ersetzt teuren Netzstrom. Mit einem Batteriespeicher und der zeitlichen Steuerung von Wärmepumpe, Wallbox oder Waschmaschine lässt sich der Eigenverbrauch deutlich steigern.
Förderung und Anmeldung
Neben der bundesweiten Einspeisevergütung gibt es in Baden-Württemberg und teils auf Stadtebene Förderprogramme, etwa für Speicher. Die Anlage muss beim Marktstammdatenregister und beim Netzbetreiber Stuttgart Netze angemeldet werden. Informiere dich vor dem Kauf über aktuelle Programme.
Reststrom clever einkaufen
Auch mit PV-Anlage brauchst du Netzstrom – nachts und im Winter. Genau dann zählt ein günstiger Tarif. Wähle einen Anbieter, der zum PV-Haushalt passt, und vergleiche regelmäßig: Den verbleibenden Netzbezug kannst du über den Tarifrechner so günstig wie möglich decken.